Denken: im Wind-Spiel stehen des Spiegels der Stille: diese ist der Kreuzungspunkt im Kreuz der Spindel der Welt. Aber Punkt ist hier der Name der Gelassenheit des Unter-Schieds.
Im Spiel der Stille stehen: Sage der Welt.
Sage aus Einfalt. Sie ist die Stimmung des Denkens. Vgl. Anmerkungen V, 89.
Sprache ist in Einem: Spiel der Stille und Schall der Schale. Wann bleibt sie dieses, wann wird sie jenes? Wann ist sie Haus und wann Gehäuse?
Sprache west in Welt; ist die Urkunde aus Welt.
An-denken: An-wesen des Menschenwesens an die Ankunft hin; dieser als dem Ereignis angehören; das Horen als Sagen.
An-denken: Anwesen zu Anwesen -
Aber »wesen« im Sinne des Ereignens.
Dieses in seiner Wesensfülle -
- Denken nicht aus Vernehmen als Vor-stellen - sondern als Gehören im Hören, im Ant-worten im Sagen der An-Kunft - der Kunft als Ereignis, an zu ereigneter Welt -
An-Kunft als Einkehr der Kehr in die Welt-Stille. Vgl. Anmerkungen V, 41.
Das andenkende Denken ist das vorbauende. →
Es haut an der Nähe als der Wahrnis aller unterschiedlichen Entfernung (der alles durchwaltende Vorbau); es haut vor: es bereitet, im vorhinein; es baut vor: ver-hütet das Übersehen der Kehr. Anmerkungen V, 131.
Das Seiende als: Anwesen, Geschöpf, Gegenstand. 94
Das Seyende als: Ding.
Aber Ding aus Welt; Welt: des Ereignens.
Ereignen: die Einkehr der Vergessenheit des Unter-Schieds zu Welt.