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Vier Hefte I

Denken: im Wind-Spiel stehen des Spiegels der Stille: diese ist der Kreuzungspunkt im Kreuz der Spindel der Welt. Aber Punkt ist hier der Name der Gelassenheit des Unter-Schieds.

Im Spiel der Stille stehen: Sage der Welt.

Sage aus Einfalt. Sie ist die Stimmung des Denkens. Vgl. Anmerkungen V, 89.


Sprache ist in Einem: Spiel der Stille und Schall der Schale. Wann bleibt sie dieses, wann wird sie jenes? Wann ist sie Haus und wann Gehäuse?

Sprache west in Welt; ist die Urkunde aus Welt.


An-denken: An-wesen des Menschenwesens an die Ankunft hin; dieser als dem Ereignis angehören; das Horen als Sagen.

An-denken: Anwesen zu Anwesen -

Aber »wesen« im Sinne des Ereignens.

Dieses in seiner Wesensfülle -

- Denken nicht aus Vernehmen als Vor-stellen - sondern als Gehören im Hören, im Ant-worten im Sagen der An-Kunft - der Kunft als Ereignis, an zu ereigneter Welt -

An-Kunft als Einkehr der Kehr in die Welt-Stille. Vgl. Anmerkungen V, 41.


Das andenkende Denken ist das vorbauende. →

Es haut an der Nähe als der Wahrnis aller unterschiedlichen Entfernung (der alles durchwaltende Vorbau); es haut vor: es bereitet, im vorhinein; es baut vor: ver-hütet das Übersehen der Kehr. Anmerkungen V, 131.


Das Seiende als: Anwesen, Geschöpf, Gegenstand. 94

Das Seyende als: Ding.


Aber Ding aus Welt; Welt: des Ereignens.

Ereignen: die Einkehr der Vergessenheit des Unter-Schieds zu Welt.


Martin Heidegger (GA 99) Vier Hefte I Und II