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Vorwort (1972)


von zwei Männern aus, die zu Gedächtnis und Dank hier eigens genannt seien: Der eine war der Professor für systematische Theologie Carl Braig, der letzte aus der Überlieferung der Tübinger spekulativen Schule, die durch die Auseinandersetzung mit Hegel und Schelling der katholischen Theologie Rang und Weite gab; der andere war der Kunsthistoriker Wilhelm Vöge. Jede Vorlesungsstunde dieser beiden Lehrer wirkte die langen Semesterferien hindurch, die ich stets und ununterbrochen bei der Arbeit im Elternhaus meiner Heimatstadt Meßkirch verbrachte.

Was in der folgenden Zeit auf dem eingeschlagenen Weg glückte und mißglückte, entzieht sich der Selbstdarstellung, die nur das nennen könnte, was einem selbst nicht gehört. Und dazu gehört alles Wesenhafte."

Dem Vorschlag dieser Neuausgabe von seiten des Verlegers Herrn Dr. Klostermann folge ich zögernd, aber mit Dank für die Ausführung; der Dank gilt auch Frau Dr» Feick und Herrn Univ.-Dozent Dr. v. Herrmann für die sorgfältige Nachprüfung der Wiedergabe der Texte.

M. H.
Freiburg i. Br., im März 1972

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