Das Verhältnis zum Seienden und der Bezug zum Sein
Die Vergleichung der drei metaphysischen Grundstellungen von Protagoras, Descartes und Nietzsche hat uns, in einigen Stücken wenigstens, vorbereitet, die noch zurückgehaltene Frage zu beantworten. Was ist in den gekennzeichneten metaphysischen Grundstellungen das Selbe und durchgängig Tragende und Weisende? Offenbar das, was jeweils im Vergleichen der drei Grundstellungen als jenes Eine und Selbe im Blick stand, woraufhin wir sie befragten, um dann je ihr Eigenes zur Abhebung zu bringen. Dieses Eine und Selbe haben wir schon herausgehoben durch die Nennung der vier Hinsichten, die alles Vergleichen leiteten.
Sie gehen
1. auf die Art, wie der Mensch er selbst ist;
2. auf den Entwurf des Seins des Seienden;
5. auf das Wesen der Wahrheit des Seienden;
4. auf die Weise, wie der Mensch das Maß nimmt und gibt für die Wahrheit des Seienden.
Die Frage erhebt sich jetzt: Haben wir diese vier Hinsichten nur beliebig aufgerafft oder stehen sie selbst in einem inneren Zusammenhang, dergestalt, daß mit der einen je schon die drei anderen gesetzt sind,? Sollte dies Zweite zutreffen und sollten daher die vier Hinsichten ein einheitliches Gefüge bezeichnen, dann erhebt sich die nächste Frage: Wie steht dieses durch die vier Hinsichten umschriebene Gefüge zu dem, was wir das Verhältnis des Menschen zum Seienden nannten?
Die erste Hinsicht bedenkt den Menschen, wie er selbst ist, als Seiender sich weiß und wissend dieser Seiende ist, der wissend von allem Seienden, das er selbst nicht ist, sich unterscheidet. In diesem Selbstsein liegt eingeschlossen, daß der