Die Seinsfrage — der Holzweg — (siehe ob. S. 2)
Die Seinsvergessenheit als der Anlaß der Seinsfrage—
die Seinsfrage wird zum Holzweg.
Nicht: Seinsvergessenheit und dem Sein nachfragen — nachjagen.
sondern: Seins-Vergessenheitund das Sichverbergen bedenken — Sichverbergen, in der Enteignis verweilen.
Seltsam: diese Einsicht durch den Holzweg der Seinsfrage erlangt;
so wäre denn das unmittelbare Eingehen auf die Vergessenheit als Sichverbergen und auf dieses als Enteignis überhaupt unmöglich — ohne zuvor den Holzweg zu gehen.
Das Unentbehrliche der Mitgift eines Holzweges, dieses Holzweges der Seinsfrage.
Die Seinsfrage — hängt trotz allem, zwar nicht in der Metaphysik, aber im sich von ihr abstoßenden Bezug zu ihr.
Wogegen: Das bedenkende Entsagen, das die Vergessenheit sagt, außerhalb des Bereiches der Metaphysik sich aufhält. Was heißt hier »außerhalb«? Daß Metaphysik nicht mehr anspricht — auch nicht mehr in ihrer Fragwürdigkeit. Damit zeigt sich das Unzureichende der Kehre. Sie bleibt selber noch im Bezirk der Seinsfrage hängen.
Die Mitgift des Holzweges der Seinsfrage in »Sein und Zeit«
Der Holzwegbereitet die Empfänglichkeit für die Gabe des Ereignisses vor; er vergibt aber noch nicht die Erfahrung des Ereignisses.
Die erste Gabe ist das Erwachen aus der Vergessenheit (des Ereignisses)
als Einsicht in die Vergessenheit als Sichverbergen des Ereignisses,
das selbst sich zeigt als Enteignis.