Sie uns die Rollen vertauschen, indem ich das Antworten übernehme, und zwar hinsichtlich Ihrer Frage, die das Hermeneutische betrifft.
J Wir gelangen so auf den zuerst eingeschlagenen Weg unseres Gespräches zurück.
F Wo wir mit der Erläuterung des Hermeneutischen nicht allzu weit gediehen sind. Ich erzählte Ihnen mehr nur Ge-schichten, die zeigten, wie ich zur Verwendung des Namens gelangte.
J Ich stellte dagegen fest, daß Sie jetzt den Namen nicht mehr gebrauchen.
F Schließlich betonte ich, das Hermeneutische meine, als Bei-wort zu »Phänomenologie« gebraucht, nicht wie üblich die Methodenlehre des Auslegens, sondern dieses selbst.
J Dann verlor sich unser Gespräch ins Unbestimmte.
F Zum Glück.
J Gleichwohl danke ich Ihnen, daß Sie noch einmal auf die Hermeneutik zurückkommen.
F Dabei möchte ich etymologisch an das Wort anknüpfen; Sie sehen daraus, daß meine Verwendung des Wortes nicht [121] willkürlich, aber zugleich geeignet war, meinen Versuch mit der Phänomenologie in seiner Absicht zu verdeutlichen.
J Um so mehr wundere ich mich dann, daß Sie inzwischen beide Titel fallen ließen.
F Es geschah nicht, wie viele meinen, um die Bedeutung der Phänomenologie zu verleugnen, sondern um meinen Denk-weg im Namenlosen zu lassen.