L weil sie ihre Fernen am Himmel einander nähert...


F wenigstens für den naiven Betrachter, nicht so für den exakten Forscher.


L Für das Kind im Menschen bleibt die Nacht die Näherin der Sterne.


G Sie fügt zusammen ohne Naht und Saum und Zwirn.


F Sie ist die Näherin, weil sie nur mit der Nähe arbeitet.


G Falls sie j e arbeitet und nicht eher ruht...


L indem sie die Tiefen der Höhe erstaunt.


G So könnte denn das Staunen das Verschlossene öffnen?


F Nach der Art des Wartens...


L wenn dies ein gelassenes ist...


G und das Menschenwesen dorthin ge-eignet bleibt...


L woher wir gerufen sind.




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Martin Heidegger (GA 13) Aus der Erfahrung des Denkens