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Frage nach dem Vorrang von φρόνησις oder σοφία

dieses Sein, im letzten Sinne der ontologischen Betrachtung zuweist9. Das ὄν ὡς ἀληθής wird sich erweisen als Charakter des Seins, sofern es begegnet. Damit werden wir einen Durchblick durch die Dimension dessen gewinnen, was Wahrsein für Aristoteles bedeutet. Es wird sich zeigen: das Wahrsein, die Unverborgenheit ist nicht im λόγος beheimatet. Wenn aber nicht im λόγος, so lautet die positive Frage: Wo dann? Von hier aus gewinnen wir wieder die Orientierung für die zentrale Frage des »Sophistes«, die Frage nach dem Sein des ψεΟδος, ob es so etwas gibt wie ein μή ὄν, ob das Nichtseiende sei. Die Betrachtung des Problems des ἀληθές wird nur noch so weit geführt werden, daß wir den Ansatz des »Sophistes« von Aristoteles her erfassen10.



» MetlX.lO.

10 s. Anhang.

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