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Fixierung des thematischen Feldes

und allein darauf ankommt, rein aufzudecken: das θεωρεῖν, und zwar das θεωρεῖν der σοφία, das den Sinn hat, das Seiende in seinen ἀρχαί, aus dem her, was es als Sein im vorhinein schon ist, sichtbar zu machen, das ὃν άληθινόν oder das ἀληθές des ὄν. Auf Grund dieses inneren Zusammenhanges von Sein und Aufgedecktsein können die Griechen in verkürzter Rede auch sagen: Die Philosophie geht auf die ἀλήθεια8, ἀλήθεια besagt einmal das Unverborgen-sein schlechthin von etwas, meint aber zugleich, entsprechend wie die Bedeutung von λόγος, das Unverborgene selbst, das unverborgen Seiende. Der schlechthinnige Gebrauch von ἀλήθεια besagt nichts anderes als das Seiende in seinem Sein, sofern es eigentlich aufgedeckt ist9.

Mit dem ἀληθεύειν haben wir uns die Zugangsart und die Art des Betrachtens und Aufdeckens klar gemacht, nicht aber entsprechend das thematische Feld, nicht die Seinsforschung selbst, d.h. das Thema des Seienden, wie es von Aristoteles in seiner Ontologie abgehandelt wird. Dieses ist nur unzureichend angezeigt. Ks ist nicht daran zu denken, auch wenn uns noch mehr als ein Semester zur Verfügung stünde, diese Seite hier vorzuführen, die aristotelische Ontologie. Nur in einem ganz verkürzten Verfahren wollen wir uns im vorhinein eine Orientierung über das verschaffen, was im Dialog behandelt wird, und zwar, da durch die Zugangs- und Umgangsart das thematische Feld bestimmbar ist, am kürzesten so, daß wir versuchen, das, was wir zunächst verhandelt haben, die Art des Betrachtens im Dialog, das ἀληθεύειν, uns noch näher zu bringen mit Bezug auf die charakteristische Art, wie es bei Plato vorliegt, mit Bezug auf das διαλέγεσθαι.



8 Met. I, 3; 983b3.

9 s. Anhang.

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