στερεόν, das Feste, die Festigkeit — wir würden sagen: die Materialität — ihre bestimmten Strukturen; ferner das ἀκίνητον, das Unbewegte in seiner Unbewegtheit; ferner das ἀβαρές, das Unschwere, was keine Schwere hat, und das Schwere. Alle diese Seienden haben hinsichtlich ihres Seins ἴδια, eigentümliche kategoriale Bestimmungen. Und so gibt es nun eine Wissenschaft, die das Seiende als Seiendes betrachtet, οὕτω καὶ τῷ ὄντι ᾗ ὂν ἔστι τινὰ ἴδια (1004b15 sq), »so gibt es auch für das Seiende, sofern es Seiendes ist, τινὰ ἴδια, bestimmte nur ihm eigene Strukturen«, καὶ ταῦτ᾽ ἐστὶ περὶ ὧν τοῦ φιλοσόφου ἐπισκέψασθαι τ᾽ ἀληθές (b16 sq), »und diese Seinscharaktere sind es, bezüglich derer — roh übersetzt — der Philosoph die Wahrheit betrachten muß«, d.h. schärfer genommen: diese in ihrer Unverdecktheit sehen muß.
Wie nimmt sich nun gegenüber dieser Aufgabe der Philosophie und des Philosophierens das Verfahren der Dialektiker und der Sophisten aus?
b) Abgrenzung von Dialektik und Sophistik gegen die Erste Philosophie.
Die Gemeinsamkeit des Gegenstandes von Dialektik, Sophistik und Philosophie: das »Ganze«. Der Unterschied von Dialektik und Sophistik zur Philosophie: Philosophie — γνωριστική; Dialektik = πειραστική; Sophistik = φαινομένη σοφία (εὗ λέγειν)
οἱ γὰρ διαλεκτικοὶ καὶ σοφισταὶ τὸ αὐτὸ μὲν ὑποδύονται σχῆμα τῷ φιλοσόφῳ (1004b17 sq), »die Dialektiker und Sophisten ziehen gewissermaßen tauchen unter — ziehen sich an dieselbe Gestalt wie der Philosoph«, ἡ γὰρ σοφιστικὴ φαινομένη μόνον σοφία ἐστί (b18 sq), — hier ist zu sehen, daß Aristoteles sehr wohl weiß, daß die Wissenschaft, von der er hier spricht, die σοφία ist -. »die Sophistik φαινομένη μόνον, sieht lediglich so aus wie die Philosophie«, καὶ οἱ διαλεκτικοὶ διαλέγονται περὶ ἁπάντων (b19 sq), »und die Dialektiker machen alles zum Thema ihres Durchsprechens«,