Aus zwei primären Vollzugsmomenten sichtbar: 1. θαυμάζειν 2. διαπορεῖν (bl2 sqq).
5. (zu S. 164)
νοῦς (Vernehmendsein) ἐπ' ἀμφότερα
αἴσθησις - Aufdecken der jeweiligen Lage, des Gestelltseins zu den Umständen und dergl.
ἀεί ἀληθές - Sein im Haben und als Habe von Welt.
In-der-Welt-sein - die Grundweisen
Sein besagt aber: Anwesendsein (für Lebendes: Anwesendsein bei), und dieses ist eigentliches, wenn das Wobei selbst ein Seiendes in Eigentlichkeit, d. Ii. Immersein ist.
Auf das Sein selbst - schlechthin, καθ᾽ αὐτό kommt es an.
6. (zu & 186)
πᾶν τὸ διανοητὸν καὶ νοητὸν ἡ διάνοια ἢ κατάφησιν ἢ ἀπόφησιν — ὅταν μὲν ὡδὶ συνθῇ φᾶσα ἢ ἀποφᾶσα, ἀληθεύει, ὅταν δὲ ὡδί, ψεύδεται (vgl. Met. Γ, 7; 1012a2 sqq).
Diese Stelle herangezogen, um einem landläufigen Irrtum in der Logik und in der Interpretation des Aristoteles zu begegnen.
Man meint: Zu-sprechen sei σύνθεσις, Verbinden; Ab-sprechen sei διαίρεσις, Trennen.
Vielmehr macht die obige Stelle deutlich: zu- und absprechendes Sehenlassen ist beides σύνθεσις.
Bzw.: ενδέχεται δέ καί διαίρεσιν φάναι πάντα (De An. Γ, 6; 430b3 sq). »Das Zu- und Absprechen ist ebenso als Auseinandernehmen zu interpretieren«. Das Auseinandernehmen ist ja Voll zugsart des Vernehmens, νοεϊν, d. h. des im Blick Haltens des Ev, des Ganzen. Und das Auseinandernehmen ist aufbewahrendes Sehenlassen des Ganzen, d.h. das eine mit dem anderen Setzen.