VI

Inhalt


Zweites Kapitel

Die auf Aristoteles zurückgehende These der mittelalterlichen Onto-logie: Zur Seinsverfassung eines Seienden gehören das Wassein (essentia) und das Vorhandensein (existentia)108
§ 10. Der Gehalt der These und ihre traditionelle Diskussion108
a) Vorzeichnung des traditionellen Problemzusammenhanges für die Unterscheidung von essentia und existentia108
b) Vorläufige Umgrenzung von esse (ens), essentia und existentia im Horizont des antiken und scholastischen Verständnisses116
c) Der Unterschied von essentia und existentia in der Scholastik (Thomas v. Aquino, Duns Scotus, Suarez)124
α) Die Thomistische Lehre von der distinctio realis zwischen essentia und existentia in ente creato128
β) Die Scotistische Lehre von der distinctio modalis (formalis) zwischen essentia und existentia in ente creato131
γ) Die Lehre des Suarez von der distinctio sola rationis zwischen essentia und existentia in ente creato132
§11. Phänomenologische Klärung des der zweiten These zugrunde-liegenden Problems140
a) Die Frage nach dem Ursprung von essentia und existentia141
b) Der Rückgang auf das herstellende Verhalten des Daseins zum Seienden als unausdrücklicher Verständnishorizont für essentia und existentia149
§ 12. Nachweis der unzureichenden Fundierung der traditionellen Problembehandlung158
a) Intentionale Struktur und Seinsverständnis des herstellenden Verhaltens158
b) Der innere Zusammenhang zwischen der antiken (mittelalterlichen) und Kantischen Ontologie165
c) Notwendigkeit der Einschränkung und Modifikation der zweiten These. Grundartikulation des Seins und ontologische Differenz169

Drittes Kapitel

Die These der neuzeitlichen Ontologie: Die Grundweisen des Seins sind das Sein der Natur (res externa) und das Sein des Geistes (res cogitans)172