Doch angenommen, wir hätten in dem Moment den vermeintlichen Pfahl nicht ins Auge gefaßt, als er zur Bewegung ansetzte, — wir sehen ihn gerade noch in der Bewegung auf das Loch hin und darin verschwinden. Und wenn wir etwas Bewegtes verfolgen, dann achten wir auf seine Richtung, wir sehen faktisch also auch schon zugleich die Richtung, das, woraufzu dieses Ding sich bewegt, also das Loch, nein, sondern die Haustür; von dieser von uns im vorhinein mitgesehenen Haustür her als dem, woraufzu sich das Ding bewegt, erfassen wir , ferner, was und wie dieses Seiende ist, d.h. wir erfassen, daß es den Eingang des Hauses benutzt, in diesem Gebrauchmachen nicht einfach einen Ortswechsel vollzieht, sondern, wie wir sagen, sich benimmt. Gerade dieses Benehmen in Bezug auf ein Gebrauchsding ist es, was wir erfassen.
Also weder ein bewegtes Vorhandenes, noch einen bloßen Zwischenraum zwischen ihm und etwas anderem, und dieses andere als kein Loch, noch aber all dieses nur zusammen ist das, was wir erfassen; was wir im Grunde erfassen, ist ein Sein bei Vorhandenem, d.h. dieses uns Unverborgene in seiner spezifischen Unverborgenheit für jenes Sein bei . . ., gleichsam, daß die Tür für jenes sich Bewegende Tür ist — die Tür in ihrer Unverborgenheit, in ihrer Entdecktheit für jenes sich Bewegende, dieses als entdeckendes Sein bei ... In diesem entdeckenden Sein beim Haus bekundet sich das Seiende als Dasein. Dieses Sein beim Haus aber ist für jenes Dasein (Bauer) selbst schon erschlossen.
§17. Die Offenbarkeit des Daseins qua Da-sein
Wir haben eine Reihe von Versuchen unternommen, das Miteinandersein als Sein bei Selbigem aufzuhellen. Wir sind dabei nicht direkt ans Ziel gelangt. Und doch sind diese Versuche nicht ergebnislos, sondern jedesmal ergaben sich uns Einsichten, die für die rechte Bewältigung der Aufgabe wesentlich sind,