seines Tuns und Lassens. Von diesen Möglichkeiten des Daseins sagt das Versagen. Das Versagen spricht nicht darüber, eröffnet darüber nicht eine Verhandlung, sondern versagend weist es auf sie und macht sie kund, indem es sie versagt. Demnach werden durch dieses sich im Ganzen Versagen des Seienden die Möglichkeiten des Daseins, seines Tuns und Lassens, nur unbestimmt angedeutet, nur so überhaupt mitgesagt. Dem entspricht doch jenes Unbestimmte, das uns bewegt, wenn wir wissen: es ist einem langweilig. Das Seiende im Ganzen ist gleichgültig geworden. Aber nicht nur das, in eins damit zeigt sich noch irgendetwas, geschieht das Aufdämmern der Möglichkeiten, die das Dasein haben könnte, die aber gerade in diesem >es ist einem langweilig< brachliegen, als brachliegende uns im Stich lassen. Wir sehen jedenfalls: Im Versagen liegt eine Verweisung auf anderes. Diese Verweisung ist das Ansagen der brachliegenden Möglichkeiten. Wenn die Leere dieser dritten Form der Langeweile in diesem Sichversagen des Seienden im Ganzen besteht und dementsprechend die Leergelassenheit im Ausgeliefertsein daran, dann hat gleichwohl die Leergelassenheit aufgrund der im Versagen liegenden Verweisung in sich einen strukturierten Bezug auf anderes. Nach allem Bisherigen vermuten wir dabei: Dieses im Versagen selbst liegende Sagen, Hinweisen auf die brachliegenden Möglichkeiten, ist am Ende die zu dieser Leergelassftnheit gehörige Hingehaltenheit.
Doch, was hat das im Sich versagen liegende Ansagen der brachliegenden Möglichkeiten des Daseins mit der Hingehaltenheit zu schaffen? Vor allem aber erinnern wir uns, daß wir bei der Auslegung der beiden zuvor erörterten Formen der Langeweile jedesmal im Strukturmoment der Hingehaltenheit eine spezifische Zeitbezogenheit antrafen; nicht nur das, sondern gerade das Moment der Hingehaltenheit öffnete jeweils den Blick. für das zeithafte Wesen der Langeweile. In der ersten Form war es die Aufgehaltenheit durch den zögernden Zeitverlauf, in der zweiten die Gestelltheit durch die stehende