VORBEMERKUNG ZU DEN ARISTOTELESINTERPRETATIONEN1


§ 1. Das Wichtigste über die Texte des Aristoteles
(Ausgaben, Zitation, Übersetzungen, Bibliographie)


Der textliche Boden für die Interpretation der überlieferten Untersuchungen des Aristoteles zur Philosophie steht weitgehend gesichert zur Verfügung in der Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Die Ausgabe umfaßt fünf Bände:

Bd. I u. II. Aristoteles Graece ex rec. Imm. Bekkeri; Berolini [apud Georgium Reimerum] 1831. (Die eigentlichen Textbände; vgl. Bd. V)

Bd. III. Aristoteles Latine interpretibus variis, ib. 183 l. (Über setzung aus der Renaissancezeit. Metaphysiküberset zung wertvoll.)

Bd. IV Scholia in Aristotelem collegit Christ. Aug. Brandis, [ib.] 1836. (Hierzu jetzt: Commentaria in Aristotelem Graeca. Edita consilio et auctoritate Academiae Litte rarum Regiae Borussicae. Tom.: [!-]XXIII; dazu Supplementum Aristotelicum, [ib.] 1882-1909.)

Bd. V Aristotelis, qui ferebantur, librorum fragmenta, col legit Val. Rose.

Comm. Syriani in lib. Met„ ed. [H.] Usener.

Index Aristotelicus, [ed.] H. Bonitz [ib. 1870].2

Die Sicherung des Textes ist seit Erscheinen von tom. I und II hinsichtlich der verschiedenen Schriften und Schriftengruppen verschieden weit und gründlich fortgeschritten, heute nicht etwa abgeschlossen und daher bei jeder Interpretation als Voraufgabe mit im Auge zu behalten.


1 [Überschrift von Heidegger.]

2 [Vgl. dazu Nachschrift Weiß: Bonitz' Index des gesamten Sprachgutes des Aristoteles.]

GA 62