kung in die Entscheidung über Ferne und Nähe der Götter und so die Bereitschaft zum Vorbeigang des letzten Gottes.
Das Ereignis ist das Zwischen bezüglich des Vorbeigangs des Gottes und der Geschichte des Menschen. Aber nicht das gleichgültige Zwischenfeld, sondern der Bezug zum Vorbeigang ist die vom Gott gebrauchte Eröffnung der Zerklüftung (vgl. Der Sprung, 157. und 158. Die Zerklüftung und die »Modalitäten«), und der Bezug zum Menschen ist das ereignende Entspringenlassen der Gründung des Da-seins und somit der Notwendigkeit der Bergung der Wahrheit des Sejms im Seienden als einer Wiederbringung des Seienden.
Vorbeigang ist nicht Geschichte und Geschichte ist nicht Ereignis und Ereignis ist nicht Vorbeigang, und doch können alle drei (wenn wir sie überhaupt in das Zahlhafte erniedrigen dürfen) nur in ihren Bezügen, d. h. aus dem Er-eignis selbst erfahren und er-dacht werden.
Die Ferne der Unentscheidbarkeit ist freilich nicht ein »Jenseitiges«, sondern das Nächste des noch ungegründeten Da des Da-seins, das inständlich geworden in der Bereitschaft für die Verweigerung als der Wesung des Seyns.
Dieses Nächste ist so nah, daß alle unumgängliche Betreibung der Machenschaft und des Erlebens notwendig schon an ihm vorbeigegangen sein muß und deshalb auch niemals unmittelbar zu ihm zurückgeholt werden kann. Das Ereignis bleibt das Befremdlichste.
. Vom Ereignis*
Die Flucht der Götter muß erfahren und ausgestanden werden. Dieses Beständnis gründet die fernste Nähe zum Ereignis.
Dieses Ereignis ist die Wahrheit des Seyns.
In dieser Wahrheit eröffnet sich erst die Not der Seinsverlassenheit.
* vgl. Vorblick, 16. Philosophie