Mutes (des gestimmt-wissenden Willens zum Ereignis) ist einzige Rettung und Erprüfung.
Das anfängliche Denken als Auseinandersetzung zwischen dem erst zurückzugewinnenden ersten Anfang und dem zu entfaltenden anderen Anfang ist aus diesem Grunde notwendig; und in dieser Notwendigkeit zwingt es zu der weitesten und schärfsten und ständigsten Besinnung und verwehrt alle Flucht vor Entscheidungen und Auswegen.
Das anfängliche Denken hat den Anschein der völligen Abseitigkeit und des Nutzlosen. Und dennoch, wenn schon an einen Nutzen gedacht sein will, was ist nützender als die Rettung in das Sein?
Was ist also der Anfang, daß er das Höchste alles Seienden werden kann? Er ist die Wesung des Seins selbst. Aber dieser Anfang wird erst vollziehbar als der andere in der Auseinandersetzung mit dem ersten. Der Anfang - anfänglich begriffen - ist das Seyn selbst. Und ihm gemäß ist auch das Denken ursprünglicher denn Vor-stellen und Urteilen.
Der Anfang ist das Seyn selbst als Ereignis, die verborgene Herrschaft des Ursprungs der Wahrheit des Seienden als solchen. Und das Seyn ist als das Ereignis der Anfang.
Das anfängliche Denken ist:
1. Das Seyn aus dem erschweigenden Sagen des begreifenden Wortes in das Seiende ragen lassen. (An diesem Gebirge bauen).
2. Die Bereitung dieses Bauens durch die Vorbereitung des anderen Anfangs.
3. Den anderen Anfang anheben als Auseinandersetzung mit dem ersten in seiner ursprünglicheren Wiederholung.
4. in sich sigetisch, in der ausdrücklichsten Besinnung gerade erschweigend.
Der andere Anfang muß ganz aus dem Seyn als Ereignis und der Wesung seiner Wahrheit und ihrer Geschichte erwirkt werden (vgl. ζ. B. der andere Anfang und sein Verhältnis zum deutschen Idealismus).
Contributions to Philosophy (of the Event) p. 47