Weg zum Wesen von Raum und Zeit. Die Ausrichtung auf »Ich« und »Bewußtsein« und das Vor-stellen verlegt ohnehin jeden Weg und Steg.
Wahrheit*
Was darüber gelegentlich der Vorträge über das Kunstwerk angedeutet wurde und als »Einrichtung« begriffen wurde, ist bereits die Folge der Bergung, die eigentlich das Gelichtet-Verborgene verwahrt. Diese Verwahrung gerade läßt erst das Seiende sein und zwar das Seiende, das es ist und sein kann in der Wahrheit des noch ungehobenen Seins und der Art, wie diese Wahrheit entfaltet ist. (Was als seiend gilt, das Anwesende, das Wirkliche, darauf nur erst Notwendiges und Mögliches bezogen, das geläufige Beispiel aus der Geschichte des ersten Anfangs.)
Die Bergung selbst vollzieht sich im und als Da-sein. Und dieses geschieht, gewinnt und verliert Geschichte, in der inständlichen, im voraus dem Ereignis zugehörigen, aber es kaum wissenden Be-sorgung. Diese nicht von der Alltäglichkeit her, sondern aus der Selbstheit des Daseins begriffen, hält sich in mannigfachen, unter sich sich fordernden Weisen: Zeuganfertigung, Machenschaftseinrichtung (Technik), Werke schaffen, staatsbildende Tat, denkerisches Opfer. In allem je verschieden die Vor- und Mitgestaltung von Erkenntnis und wesentlichem Wissen als Gründung der Wahrheit. »Wissenschaft« nur ein entfernter Ableger einer bestimmten Durchdringung der Zeuganfertigung u. s. f.; nichts Eigenständiges und niemals in Zusammenhang zu bringen mit dem wesentlichen Wissen des Erdenkens des Seins (Philosophie).
Die Bergung aber hält sich nicht nur in den Weisen der Hervorbringung, sondern ebenso ursprünglich in der Weise der Übernahme der Begegnung des Leblosen und des Lebendigen: Stein, Pflanze, Tier, Mensch. Hier geschieht die Zurückgenommenheit
* vgl. Die Gründung