so kann, ja muß diese Fügung doch selbst einen Bereich und Weg haben; es kann nicht beliebig irgendein Weg der Bergung (etwa die Technik) der Besinnung unterstellt werden.
Hier ist zu erinnern, daß Bergung immer ist die Bestreitung des Streites von Welt und Erde, daß diese wechselweise sich überhöhend unterlaufen, in ihrer Gegenläufigkeit zuvor und vor allem sich die Bergung der Wahrheit abspielt.
Welt ist »irdisch« (erdhaft), Erde ist welthaft. Erde ist in einer Hinsicht ursprünglicher als Natur, weil geschichtsbezogen. Welt ist höher als das nur »Geschaffene«, weil geschichtebildend und so dem Ereignis am nächsten.
Hat sonach das Seyn Stufen? Eigentlich nicht; aber auch nicht das Seiende. Woher aber und welchen Sinnes die Mannigfaltigkeit der Bergung? Das läßt sich nicht erklären und im Nachrechnen eines Vorsehungsplanes herleiten. Aber ebensowenig gilt das bloße vorstellungsmäßige Hinnehmen, sondern die Entscheidung in den geschichtlichen Notwendigkeiten aus dem Zeitalter der Seinsgeschichte.
Was soll die Technik sein? Nicht im Sinne eines Ideals, sondern wie steht sie innerhalb der Notwendigkeit, die Seinsverlassenheit zu überwinden bezw. von Grund aus zur Entscheidung zu stellen? Ist sie der geschichtliche Weg zum Ende, zum Rückfall des letzten Menschen in das technisierte Tier, das damit sogar auch die ursprüngliche Tierheit des eingefügten Tieres verliert, oder kann sie, zuvor als Bergung übernommen, in die Da-seinsgründung eingefügt werden?
Und so ist die Entscheidung zu jeglicher Art der Bergung uns für einen Augenblick aufgespart, bezw. Jenes, woran wir vorbeigehen und einfach vergehen.
153. Leben
Man kann, da alles Lebendige organismisch und d. h. leiblich ist, dieses Leibliche als Körper und den Körper mechanisch betrachten.