ist es anderes als die Gründung des Seins dieser Seienden, der Zukünftigen des letzten Gottes.
Das Wesen des Volkes gründet in der Geschichtlichkeit der Sichgehörenden aus der Zugehörigkeit zu dem Gott. Aus dem Ereignis, worin diese Zugehörigkeit geschichtlich sich gründet, entspringt erst die Begründung, warum »Leben« und Leib, Zeugung und Geschlecht, Stamm, im Grundwort gesagt: die Erde, zur Geschichte gehören und in ihrer Weise wieder die Geschichte in sich zurücknehmen und in alldem nur dem Streit von Erde und Welt dienstbar sind, getragen von der innersten Scheu, je ein Unbedingtes zu sein. Denn ihr Wesen ist ja, weil innig dem Streit, zugleich nahe dem Ereignis.
252. Das Da-sein und die Zukünftigen des letzten Gottes
Die einfachsten, aber äußersten Gegensätze wird dieser Gott über seinem Volk aufrichten als die Bahnen, auf denen es über sich hinauswandert, um sein Wesen einmal noch zu finden und den Augenblick seiner Geschichte auszuschöpfen.
Welt und Erde werden in ihrem Streit Liebe und Tod in ihr Höchstes heben und in die Treue zum Gott und das Bestehen der Wirrnis zusammenschließen in der vielfachen Bewältigung der Wahrheit des Seienden.
Die Zukünftigen des letzten Gottes werden in der Bestreitung dieses Streites das Ereignis erstreiten und im weitesten Rückblick sich des größten Geschaffenen als der erfüllten Einmaligkeit und Einzigkeit des Seins erinnern. Daneben wird das Massenhafte alle Ränke seines Tobens loslassen und alles Unsichere und Halbe, alles nur mit dem Bisherigen Sichvertröstende abschwemmen. Wird dann die Zeit der Götter um sein und der Rückfall in das bloße Leben weltarmer Wesen beginnen, denen die Erde nur noch als das Ausnutzbare geblieben?
Verhaltenheit und Verschwiegenheit werden die innigste Feier des letzten Gottes sein und die eigene Weise des Zutrauens