und dieser meint eine ausgezeichnete Stelle und Phase in der Abfolge eines Verlaufs.
Wenn aber hier das Wort »Anfang« das Wesen des Seyns und die Wesenheit des Wesens nennen soll, wenn zugleich das Seyn sich nicht herleiten läßt aus Seiendem, und wenn das Seyn gleichwohl nicht das Absolute und Unbedingte ist, was nur von Seiendem ausgesagt werden kann, dann muß »Anfang« solches nennen, was in sich west und aus dieser Wesung doch gerade verwehrt, das Wesende wie ein bedingnisfreies Ding an sich zu nehmen. Das Seyn und sein Wesen als Anfang (Er-eignis) west (fängt an, er-eignet) außerhalb der Bezirke des Absoluten und Relativen und ihrer Unterscheidung.
Das Hinausdenken in dieses Außerhalb ist das eigentliche Denken und der einzige »wirkliche« Sprung.
Der »Anfang« ist daher nicht Anfang von einem Anderen; sondern dies Wort denkt hier das An-sich-nehmen und Auffangen dessen, was im an-sich-nehmenden Aus-langen er-eignet wird: die Lichtung der Offenheit, die Entbergung. Das An-sich-nehmen ist Entbergung und Verbergung zumal.
Der Anfang ist die Er-einigung dieses Einen. Der Anfang ist anfänglich das An-sich-nehmen der Verbergung und d. h. des Ab-schieds. (vgl. der Abschied). Der An-fang ist Er-eignis. Das Anfangen ist das Sichfangen und Sichauf-fangen im Ereignis selbst, als welches die Lichtung west, die durch den Schleier des Nichts überschleiert ist.
Der An-fang ist das Sich-auf-fangen in der Entgängnis zum Ab-grund.
Das Wesen der Entbergung, darin Verbergung ist als Bergung und Verhüllung, hat seine Auszeichnung darin, daß es das Seiende zu ihm selbst erstehen läßt und so das Seiende als solches aufnimmt; und als dieses Aufnehmende ist es Grund in dem Sinne, wie wir in »räumlicher« Hinsicht von Vorder-, Mittel- und Hinter-grund sprechen.
In der Einfachheit eines einzigen Entwurfs wirft sich das Wesen des Seyns als Anfang dem Wissen also zu: