1. [Holz lautet ein alter Name ...]
»Holz lautet ein alter Name für Wald. Im Holz sind Wege, die meist verwachsen jäh im Unbegangenen aufhören.
Sie heißen Holzwege.
Jeder verläuft gesondert, aber im selben Wald. Oft scheint es, als gleiche einer dem anderen. Doch es scheint nur so.
Holzmacher und Waldhüter kennen die Wege. Sie wissen, was es heißt, auf einem Holzweg zu sein.«
Vorwort zu den »Holzwegen«, 1950
2. Der Holzweg
»Sinn von Sein« -Wahrnis von Anwesen-Lassen der ins Holz führt -lichtet -aber jäh im Unbegangenen (Unbegehbaren?) aufhört; vor dem unbegehbaren Holz -der Wald -der dunkel (verhüllt).
Aber nötig, um zu erfahren, daß er vor das Unbegehbare bringt - nicht hinreicht - wohin* - wohin erführen möchte (woher dieses Mögen be-stimmt?) - Lichtung des Anwesens als solchen | Wahrnis.
Der Weg aber noch von der Art des Fragens nach der Ermöglichung - nach Grund und Gründung.
Weg zurück! Wohin?
In den bisherigen Aufenthalt.
Aber diesen nicht ermessen - Vergessenheit.
* Woher das Wohin?: das zu Denkende-welchen Denkens? Des Ent-sagens der Sage des Ratsals.
Heraklit -zu gedenken des Meinens, dem das Wesen seines Weges verborgen bleibt.
Wie dann noch Weg?