1. »Wille«. (Ereignis)


1. als sich selbst anstreben und sich zum Gesetz machen;

2. Wille — als gewillt — fügsam dem Fug;

3. als die Inständigkeit in der Befreiung zur Freiheit.

1.) ist das metaphysische Wesen des Willens — ungefähr gedacht ohne Bezug auf die Abwandlungen;

2.) ist der »Wille« im Wandel seines Wesens gemäß der Überwindung der Metaphysik;

3.) ist die seynsgeschichtliche Bestimmung.



2. Das Geheimnis des Ereignishaften im Wort


Leib und Geist || Leib und | Sinn

Erde — Welt

(Seyn).

Das Denken ist Andenken

Andenken ist Danken

Danken — ist Hüten der Wahr-heit des Seyns.

Distanz — Ab-stand nur in der Gegenwart — im Seyn.

Das Seyn also ist selbst der Unter-schied —

der scheidende Schied.

Denken — als Unterscheiden, d. h. ursprüngliches Wahren des Unterschieds.

Licht — Lichtung — Entbergen — Wahr-heit.



3. Die Inständigkeit


Wenn Rück-Kehr ist in dem Be-ginn der Geschichte des Seyns, hat die Gegenwart begonnen.

Wenn die Gegen-wart begonnen, wird der Anspruch in die Verweilung vernehmlich.


Martin Heidegger (GA 73-2) Zum Ereignis-Denken

GA 73-2