DER FORSCHER: Aber wir warten doch, wenn wir warten, immer auf etwas.
DER GELEHRTE: Gewil3; aber sobald wir das, worauf wir warten, uns vorstellen und es zum Stehen bringen, warten wir schon nicht mehr.
DER WEISE: Im Warten lassen wir das, worauf wir w.arten, offen.
DER GELEHRTE: Weshalb?
DER WEISE: Weil das Warten in das Offene selbst sich einläßt.
DER GELEHRTE: In die Weite des Fernen.
DER WEISE: In dessen Nähe es die Weile findet, darin es bleibt.
DER FORSCHER: Bleiben aber ist ein Zurückkehren.
DER GELEHRTE: Das Offene selbst aber das, worauf wir rein nur warten könnten.
DER FORSCHER: Das Offene selbst aber kommt aus der Gegnet.
DER WEISE: In die wir wartend eingelassen sind, wenn wir denken.
DER FORSCHER: Das Denken wäre dann das In-die-Nähe-kommen zum Fernen.
DER GELEHRTE: Das ist eine verwegene Bestimmung seines Wesens, die uns da zufällt.
DER FORSCHER: Ich habe nur zusarnmengefa8t, was wir soeben nannten, ohne mir dabei etwas vorzustellen.
DER WEISE: Und doch haben Sie sich etwas gedacht.
DER FORSCHER: Eigentlich eher auf etwas gewartet, ohne zu wissen worauf.
DER GELEHRTE: Und woher konnten Sie plötzlich warten?