DER FORSCHER: Nach diesem Hinweis wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir genau die Stelle zeigen möchten, an der ich das Krugding übereilte; denn mir kommt vor, als sollten wir am Wesen des Dinges eher wissen lernen, was das Denken ist, al.s durch die methodologische Zergliederung des physikalischen Denkens.
DER GELEHRTE: Insofern wir wartender werden vor dem Ding, indem wir die Stelle der Übereilung beachten. Wir sagten, dem Krug nachsinnend, seine Leere sei das Fassende und somit das, worin das Gefäß bestehe.
DER FORSCHER: Ich leugnete, daß der leere Krug leer sei.
DER WEISE: Und indem Sie den Beweis dafür lieferten, zeigten Sie zwar etwas Richtiges, was von jedem Hohlraum gilt, aber Sie sprachen nicht mehr vom Krug.
DER GELEHRTE: Unseren freundlichen Spott haben Sie zu leicht genommen.
DER FORSCHER: Und die Leere des Kruges ebenfalls.
DER GELEHRTE: Wenn Sie überhaupt nur die Leere des Kruges beachten, genügt es schon, um beim Krug zu bleiben.
DER WEISE: Und was ist die Leere des Kruges?
DER FORSCHER: Was sollte sie anderes sein als die Leere an Trank?
DER GELEHRTE: Diese Leere faßt den tank, bewahrt ihn auf und steht zu seiner Aufbewahrung bereit.
DER WEISE: Das also Fassende des Gefä8es weilt im Trank, mag dieser den Krug gerade füllen oder leer lassen.
DER FORSCHER: Und worin weilt der Trank?
DER WEISE: Ich möchte sagen, falls Ihnen das als Antwort genügt, im Getränk. Das Getränk nennt das Zusammengehören