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Einblick in das was ist


gegenüber. Sie steht der Technik überhaupt nicht als Gegen stand gegenüber, der gelegentlich ausgebeutet wird. Im Welt alter der Technik gehört die Natur im vorhinein in den Bestand des Bestellbaren innerhalb des Ge-Stells.q

Dies mag, wird man erwidern, zur Not von den Kräften der Natur gelten, die ihr durch die Technik gleichsam abgezapft werden. Die Naturstoffe dagegen liegen außerhalb des technischen Bestandes seit langer Zeit vor, längst eh die Technik begann. Die Chemie stellt fest, was die Stoffe an sich, in ihrer objektiven Wirklichkeit, sind.

Wie aber nimmt die Wissenschaft den Stoff der Natur? Sie stellt ihn als die Materie vor. Welches ist der physikalische Grundzug der Materie? Das ist die Trägheit. Was versteht die Physik unter Trägheit? Physikalisch vorgestellt ist die Trägheit das Beharren im Bewegungszustand. Ein solcher ist auch die Ruhe, die physikalisch-rechnerisch als Grenzfall der Bewegung gilt. Trägheit ist Widerstand gegen Bewegungsänderung. Widerstand ist Gegenwirkung und zwar gegen Beschleunigung. Der Stoff ist als die Materie im Gesichtskreis von Bewegung und im Hinblick auf das Wirksame, d.h. von der Kraft her vorgestellt, die aufgewendet, d.h. gestellt sein muß, um den jeweiligen Bewegungszustand zu ändern, d.h. einen anderen zu bestellen.

Für die Physik ist die Natur der Bestand von Energie und Materie. Sie sind die Bestandstücke der Natur. Die Materie wird aus der Hinsicht auf Trägheit von der Energie her bestimmt. Die Energie jedoch ist das Wirksame, das Bestellfähige für das bestellte Stellen eines Erfolgens. Die Kraft selber ist das bestellfähig Bestellbare, bestellbar auf Erhaltungs-, Verwandlungs- und Speicherungsfähigkeit, lauter Charaktere, die auf eine ständig stellbare Bestellbarkeit der Energie abgestellt sind.

Nicht nur die Naturkräfte, sondern auch die Naturstoffe sind physikalisch-chemisch als bestellend-bestellbarer Bestand vorgestellt;


q Atomphysik