Einblick in das was ist
Die Natur ist nicht einmal mehr ein Gegen-stand. Sie ist als das Grundstück des Bestandes im Ge-Stell ein Beständiges, des sen Stand und Ständigkeit sich einzig aus dem Bestellen her bestimmt. Alles Anwesende, auch die Natur, west an in der Weise des Beständigen des Bestandes, den das Ge-Stell bestellt.
Das Ge-Stell ist in seinem Stellen universal. Es geht alles Anwesende an; alles, nicht nur in der Summe und nacheinan der, sondern alles, insofern jedes Anwesende als ein solches in seinem Bestehen aus dem Bestellen her gestellt ist. Dabei verschlägt es nichts, ob wir jedesmal und sogleich diesen Charakter des Anwesens schon eigens bemerken und feststellen, oder ob wir ihn lange Zeit hindurch übersehen und die Wirklichkeit des Wirklichen, wie es weithin der Fall ist, immer noch in einer gewohnten Weise vorstellen, die, streng bedacht, durchaus verworren ist.s
Alles Anwesende west im Weltalter der Technik an nach der Weise der Beständigkeit der Bestandstücke im Bestand. Auch der Mensch west so an, mag es strecken- und bezirkweise noch so scheinen, als sei sein Wesen und Anwesen vom Stellen des Ge-Stells nicht angegangen.
Das Beständige der Bestandstücke ist durch das Gleichförmige ausgezeichnet. Alles ist im Ge-Stell auf die ständige Ersetzbarkeit des Gleichen durch Gleiches gestellt. Nur so bleibt das Ge-Stell vollständig in das Ständige seines Getriebes gerafft. Das Ge-Stell rafft alles Bestellbare zum voraus in das Gleiche der unbeschränkten Bestellbarkeit des vollständigen Bestandes. Das ständig auswechselbare Gleiche gilt in allem Beständigen gleich. Das Gleich-Giltige in allem Beständigen sichert diesem die Beständigkeit durch die auf der Stelle be stellbare Ersetzbarkeit. Der Bestand besteht aus dem Bestellen des Ge-Stells. Im Bestand steht alles im Gleich-Giltigen. Der Bestand bestellt das Abstandlose.
Alles Wirkliche rückt in das gleichförmig Abstandlose zusammen.
s vgl. Wissenschaft und Besinnung