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Winke x Überlegungen (II) und Anweisungen

Seienden seine | volle Ermächtigung zu erteilen und den Menschen zu einer ursprünglicheren Dichtung zu führen — d. h. solchem, woran er groß werden und die Beseligung des Über-mutes erfahren kann.

Einzelne! — und die Vielen? Sie mögen gehen, wie sie kamen.


58


Allerorts schwatzen sie jetzt vom »neuen Wissenschaftsbegriff« und merken nicht, daß dergleichen sich nicht erfinden läßt, vor allem dann nicht, wenn alle Kraft zum Begriff so völlig mangelt und dieses wieder, weil das Zu-begreifende (Sein) unverstanden bleibt.


59


Ursprünglichkeit, Härte und Bestimmtheit des Inbegriffs bedeutet etwas ganz anderes als die Scheinstrenge des Operierens mit mathematischen Symbolen und der Verkündigung des mathematischen Erkenntnisideals.


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Was ich mir unter einer wirklichen »Logik« (vgl. S. 35) ein-bilde! λόγος nicht die »Aussage« — | sondern das auf sich sich stellende anfragende Ansprechen des Seienden als solchen, d. h. aber der Ausspruch des Seienden im Sein ein Grundgeschehnis im »Wesen« der Wahrheit (ἀ-λήθεια). (Vgl. S.S. 349).


9 [Martin Heidegger: Logik als die Frage nach dem Wesen der Sprache. GA 38. Hrsg. von Günter Seubold. Frankfurt am Main 1998.]


Martin Heidegger (GA 94) Überlegungen II-VI (Schwarze Hefte) (1931-1938) page 5

GA 94