19
Wie alles auf der Erde jetzt so vordergründig abrollt — ahnungslos wie verschleiert im Rücken und über alles weggreifend.
20
Die Welt als der abgründige Grund und Gründung des Ungrundes. Das Dasein unmenschlich — als der geworfene Einbruch, der sich über wirft mit — dem Seienden (Zerklüftung).
21
Erst muß Welt weiten als Zerklüftung des Da - nur so wird bereitet die Stunde der Plötzlichkeit der unermittelbaren Über-Klüftung — der Hinwegriß in die Nähe der Götter.
22
Der zweite Anfang in seinem Kampf mit dem ersten. Es gilt einmal: die ursprüngliche Verwandlung der φύσις, des λόγος und der Vernehmung — d. h. Gründung der ἀλήθεια.
Dann Zerstörung von ἰδέα — οὐσία — Apriori und Transzendenz (von der denkerischen Gründung her gesehen).
23
Diese zerstörende Verwandlung (»Destruktion«) muß aller anderen Auseinandersetzung mit dem Christlichen und Neuzeitlichen und mit dem ersten »Ende«, aber auch mit dem großen Zwischenspiel (Kierkegaard — Nietzsche) voraufgehen — weil hier alles ver wurzelt ist.