Man erfährt nicht zuvor Welt und ahnt nicht, daß Welt nur im Ereignis.
An die Stelle jener, die das verwerfen, was sie nie besaßen, treten Solche, die das behüten, dem sie lang vereignet sind, weshalb Es ihrer wartet, so daß sie nur als Wartende ihm gehören dürfen.
Die »Massen« und die »Ethik«.
Solange wir nicht mehr wissen als wir schreiben,
Solange wir nicht aus dem Unsagbaren denken,
Solange wir nicht dem Seyn gehören, ist jedes Wort zuviel.
Erst wieder mehr wissen als wir sagen und reden. Erst wieder schweigen, überschweigen das Gesage die Sprache | der Metaphysik |· Erst wieder das Wort. Erst wieder das hörende Antworten —
Statt des Lärms — die Stille — durch Schreiben und Reden?
Mit dem eigenen Hindernis ständig sich im Weg!
Damit »Schein« und Anschein gegeben:
Schweigen — Nichts veröffentlicht — nicht mehr weitergekommen —unproduktiv, ratlos, am Ende. Versagen.
»Weiter« — wohin weiter — erst einmal dort und da, wo wir sind — erst das Da — bleiben, im Da — nicht »weiter«-gehen und Fort-schritt.
Da-seyn. Wo denn? Das Wo für das Wo.
Die Verzögerung — in das Zögern — Scheu.
Die unbedingte Verzögerung (nicht Verzagen — im Gegenteil).
Zögern — Offen lassen — Sich offen lassen — die Weile.
An einen Dozenten der Philosophie in Tübingen:
Denken Sie jeden Morgen daran, daß dort im Stift einmal drei Schwaben zusammenwohnten, deren jeder seinen einzigen einsamen Weg gehen mußte und daß der heutigen Welt es noch nicht gegeben ist, auch nur | zu ahnen, was das heißt. Versuchen Sie, den jungen Menschen um Sie Solches zu zeigen.