net sich Gottheit in das Offene des Gedenkens im Gedächtnis. Denken lernen, d. h. das An-denken lernen: den An-fang erfahren, das Ereignis dichten, die Freyheit als das Seyn denken; den Dank lernend gelangen wir ereignet in das eigentliche Denken. Dank ist einzig einstig Denken. Denken -das Gedenk des An-denkens trägt und fügt ins Warten.
Wenn wir noch die Stille hören,
bleibt uns Herkunft,
die, zu seyn, gewährt:
Edel, in der Armut frey.
[121] Wenn wir in die Stille hören,
stimmt der Schmerzruf,
der, als sein's verlangt:
Echo, uns, verfügte Scheu. -Vgl. Winke.12
Denken ist Sagen der Sage des Gesprächs der Winke der 'AA.T]0i::ta in die Sprache als der Behausung des Wohnens im Gedicht.
Denken ist das Bauen an der Behausung. Denken ist Handwerk des Sagens. Sprache nicht »Ausdruck« -eher Einkehr ins Geberge des Seyns.
Denken: Bauen an der Behausung des Geberges des Seyns. Darum wohl das Zurücklassen von kaum behauenen Blöcken, gebrochen aus dem Steinbruch der Stille des Seyns; Bausteine vielleicht für ein cna0µ6c;13 (Pindar, Nem. VI).
Wem noch mögen wir dies Handwerk lehren?
[122] Denn dies Sagen ist ereignet, ist nur füglich Eigentum des Seyns, das weltet. -
Der Hinauswurf aus der Universität (vgl. ob. 105 ff.). -Es stellt sich mit der Zeit als ein Vorgehen heraus, das an das Übelste grenzt,
42 [Heidegger: Gedachtes. GA 81. A.a.O., S. 199.]
43 [Pindari carrnina cum fragmentis. A.a.O., Nemea VI, 1 l.]