Die Loslösung des Denkens aus dem Vorstellen (d. h. aus der Metaphysik und ihren Institutionen: Wissenschaften, Kunst, Kultur, Historismus, Technik) ist vollzogen, sobald es als Andenken eingelöst ist in die Kundschaft der Ur-Kunde der Welt.
Inwiefern sucht das Denken erst das zu-Suchende?
Suchen: auf der Spur sein; nach-, auf-spüren
auf der Spur des Ereignisses der Welt.
Zu-suchen: weil vergessen -
aber Vergessenheit hinterläßt die Spur in die Ἀλήθεια.
Im Denken des Seyn ist die höchste Kritik (die der Wahrheit,
nicht nur des Erkennens, nicht nur der Vernunft) einig mit der
tiefsten Zeugenschaft für die Urkunde des Seyn.
Beides bleibt hinter dem Unumgänglichen des Denkens zurück:
daß eine Lehre mitgeteilt wird (worüber?);
daß der Mensch für diese Lehre oder für Ziele sonst umgeschaffen wird.
Allem zuvor geht, daß die Wahrheit des Seyn anspricht im
Wesen des Menschen. Wie dieses? Vgl. S. 13.
Das Ding: ist die enteignende Versammlung der Welt in das Weilige. Das Gold seiner Gediegenheit.
Be-dingnis und Anlaß.
Es gibt nichts Un-bedingtes
Das Ding ist die Wahrnis des Eigentums der Welt.
Be-dingt: mit den Dingen beschenkt ist Welt.
Das Ding: das Eigentum (-tum: Stand und Ver-Halt)
wahrwaltende Stätte [Wahrnis?]
(wie - Heit)
Die Wahrnis des unter-schiedlich Vereigneten.
Wie ist das Wesen des Eigenen zu bestimmen?