Das Gespräch als die Inschrift des Ereignens der Sprache.
Das Wahrende, Bergende des Gesprächs wahrt sich selbst, wenn es nicht in der Form von »Gesprächen« auf tritt. Vgl. 4.
Von hier gedeiht der Stil der Sage des Unterschieds, d. h. des Denkens. Über Stil vgl. Anmerkungen VI, 19.
Sein Gediegenes wird aus dem Wesen der Sprache, d. h. aus dem urkundlichen Gespräch der Sprache bestimmt.
Die Sage der Inschrift sagt aus dem Gespräch der Sprache, das sich wahrt in das Ungesprochene der Welt.
Die förmlichen Gespräche (Feldweg) sind nur Vorübungen des eigentlichen Gesprächs, dessen Sage im Unscheinbaren der Vier Hefte verbleibt. (Vgl. S. 79 und 81).
Der Stil gedeiht im Boden der Sache; er ist die Sach-Heit der Sache; die Sprach-Heit der Sage.
Einstig andenkend sagt die Sage des Denkens das Einst der Jähe der Kehre in der Vergessenheit des Unterschieds.
Das Voreinst der Jähe; an-denkend; nicht Erinnerung.
Das Dereinst der Jähe; an-denkend, nicht Voraussage.
Sondern: schonend die Jähe der Kehre als die Ortschaft des Ere1gn1sses.
Be-wegen: mit Weg versehen; sich be-wegen, sich mit Weg versehen; den Pfad be-gehen; | Bewegung |
Die Vier Hefte sind eine Inschrift des Gesprächs der Sprache. Die Sage der Welt. - Nur: Welt. (89)
Die Inschrift ist ein Baustein; bauend gewachsener Stein. Das Bauende im einstigen Andenken.
Die Inschrift ist darum als Schrift kein kultureller Beitrag, keine schöpferische Leistung, kein Werk, keine Veröffentlichung, keine Mitteilung, keine Bezeugung, kein Ausdruck. Solche Perspektiven