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Vier Hefte I

sind alle zu kurz; sie holen das Inschriftliche nicht ein, weil sie alle der Metaphysik entstammen.


Die Inschrift bleibt Ereignis der Sprache; sie wird vielleicht durch das Geredete und Geschriebene überdeckt und ver-wüstet. Sie bleibt, dergestalt geschützt, eine Wahrnis des Seyns (d. h. die Kehre der Vergessenheit des Unterschieds).


Nur wenn die lnschrift glückt, ist die Schrift eine freie Gabe.


Die Epoche der Kehre.

Die Epoche - das Ge-müt für das Seyns zu-muten.

(muten: erbringen aus dem Ereignis. zu - erwinken die Bracht).


Vier Hefte [vgl. 32 ff.]


Erstes Heft

[die Verwahrlosung]

des Austrags


Zweites Heft

[das Ding]


Drittes Heft

[das Ereignis]


Viertes Heft

[die Urkunde]     | W | [[Ug]]

Er-Bekundung


ob nicht I erst als III?


Martin Heidegger (GA 99) Vier Hefte I Und II