Nahe ist die Rückkehr aus der Einkehr in die Ferne zur Einkehr in die Weltstille.
Das ereignende Zurück-Kehren des Fernen.
Die Rückkehr. (Vgl. S. 50).
Nähe nähert: sie entfernt in die Enteignis zur Gelassenheit des Dinges. Das Unnahbare ist: die Nähe.
Die Mitteilung im Sinne der Veröffentlichung ist nach zwei Hinsichten wesentlich unmöglich geworden.
Einmal weil die Öffentlichkeit das Verständliche fordert und weil diese Forderung das Gemeinverständliche meint.
Sodann und wesentlicher noch, weil das Gespräch der Sprache
das Ungesprochene sagt und dieses der Unter-Schied der Vergessenheit
ist. Hier öffnet sich die ganz andere Aussicht für das Denken,
daß es im Wesen in die Vergessenheit eingehen muß und daß
nur so dem Seyn die Freye gehütet ist und weither von da und als
diese Weite die Nahe waltet als das Unbefehlbare; wie ist dann
noch eine Weisung dahin möglich und nötig? Freilich ist das alles
von einem Solipsismus so weit entfernt als nur möglich -; gleichwohl
und gerade waltet die Nahe am nächsten. Muß hier doch
eine indirekte Mitteilung versucht werden? Nein. Aber hier west
etwas wie eine »mittelbar« sich ereignende Nahe des Ungesprochenen.
Sie ereignet sich in der Flur der Freye, jäh und unvermittelbar,
also auch nicht mittelbar. vgl. 87 o
Die Nahe als die Flur der Freye. o
Die Nahe als die Ortschaft der Enteignis.
Die Ortschaft der Flur ist das Selbe (»ist«? aus Unterschied der Vergessenheit).
Die Nahe, die vierte als mittelnde Dimension der Zeit (Welt) - sie ist lebendiger als der Geist, wesender als das Allgemeine, sinnlicher als alle Sinne: das Ereignis der Welt.
Die Nahe des Wesens der Sprache -
Die vierte Dimension als die Eine und Erste aus dem Geviert.
Ereignis und Entfernung.