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Vier Hefte I

Das ungesprochene Unumgängliche »ist«: der Hort; die verbergende, weiteste, innerste Versammelnde Ortschaft des Ereignisses - das sich in die Vergessenheit verheyternde Ereignis selber. (43)

Die Einsamkeit und der Hort; aber weltisch.

Der Hort der Welt und die Stille der Sprache.

Nur die Welt, im Hort des Ereignens, ist einsam.

Im Hort beruht das Ereignen der Wahrnis.

Hort und Verhalt.

Welt ist der Hort des Ereignisses.

Die Verhältnisse im Verhalt der Vergessenheit des Unterschieds (W[ahrnis]) und die Entsprechungen im Gespräch der Sprache.


Die Flur des Horts. Der Hort der Stille.

Der Hort: das Verborgene Bergende: das Ratsal.

Hort und Hirt. Der Hirt als der Sterbliche.


Der Hort des Selben der Welt und des Dings:

Der Urstock des Ungesprochenen des Unterschieds der Vergessenheit.


Im weltischen Gespräch der Sprache wesen die Entsprechungen des Ereignisses. Das Ent-sprechen und die Enteignis.

Das Entsprechen wesentlich verschieden von der Analogie.


Die Kehr wahrt das Selbe der uneigentlichen und der eigentlichen Vergessenheit; wahrt das Ereignis der Verwindung der Verwahrlosung; weltet das Un-Eigentliche des Eigentlichen.

Darum bleibt in ihr erhalten die Differenz (Transzendenz) und der Unter-Schied des Austrags; erhalten im Anschein, der sich durch das Gesprochene des Vorstellens (nicht durch das Wesen der Sprache) verfestigt.

Nur im Unter-Schied weltet das Selbe.

Das Selbe von Welt und Ding. Vgl. 33.


Martin Heidegger (GA 99) Vier Hefte I Und II