Gestell* verstellt Verwahrlosung, in dieser verstellt es Verweigerung, in dieser: Ereignis.
Aber Gestell ist als Einrichtung des Willens zum Willen.
Als Gestell entbirgt (gewahrt) Ereignis sich in die au13erste (und d. h. vergessene Vergessenheit). Vgl. 64, 114.
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Vergessenheit des Unterschieds ist nicht nichts, sondern die auBerste Fülle der Verweigerung; das Wesende dieser erfahren.
X
Das Gestell ist das Ent-setzen (ereignendes) in die Vergessenheit.
Erst wenn Gestell das Geschick wird des Seyn, ereignet sich Ent-
setzen; stimmt Angst. Ereignis ent-setzt sich als Gestell in die
Vergessenheit.
Dieses Ent-setzen ist ein Stimmen aus Stille; es stimmt in die Stimmung der Angst —
[Ent-setzen entbirgt (Ereignis im Gestell), aber entbirgt verbergend, namlich verstellend, erstellend die Wirksamkeit.]
Stimmung ist weltisch.
* Gestell ist die Versammlung des wirksamen Stellens in die Bestandigung der Wirklichkeit; Stellen: machenschaftlich [vgl. Holzwege ]7 in der Wesensfolge auch wesenbestimmend für die Wirtschaft und allen Betrieb. Vgl. Anmerkungen VI, 62/63.
Tod ereignete die Wahrnis
fügte nahend uns ins Wesen,
sterblich an der Welt zu bauen.
Das Gestell ist als Wesen der Technik Ereignis, in der Verwahrlosung des Unter-Schieds.
7 [Martin Heidegger: Holzwege. GA 5. Hrsg. von Friedrich-Wilhelm von Herrmann. Frankfort am Main 2/2003.]