Aus Enteignis verweigert Ereignis den Unterschied. Doch als verweigerndes Ereignen gewahrt Ereignis. Die Weise des Gewährens ist das Her-vor-anstehen-Lassen (Ποίησις - das Wesen der Machenschaft). Ποίησις gewahrt Anwesendes als solches und darin: Anwesen. (51)
Ποίησις lichtet sich so als 'AÀ1l9Eta, die kaum sich lichtend gleichwohl Ποίησις verbirgt und mit ihr, aus ihr zur Gunst des Anwesend (ὄν) sich ereignet. Aber Ereignen bleibt ebenfalls verborgen und lichtet sich nur als »Wesen«, gemäß dem An-wesen - dieses als Aussehen; dies als Aussehen ἔργον. Die Spindel des Ereignisses ist das Gewind in der Welt-Stille: die Welt-Spindel.
Aus der vierigen Welt-Spindel ereignet sich weltisch die Kehre des Ereignisses.
Die Kehre bestimmt das Weltalter des Vorbeigangs, worin zueinander, aber entschickt, Verwahrlosung des Unterschieds und Einkehr der Enteignis sich ereignen.
Welt ist das vierige Gelicht des Gebirgs im Unterschied.
Die Kehre des Ereignisses entschickt erst weltende Welt. Die Kehre ist das Welt-Geschick.
Das Geschick aus Verweigerung ist das Geschick des Seins.
Welt-Geschick läßt Welt erst welten.
Zumal bringt es, ent-tragend erblitzend, Segen der Erde, Glanz des Himmels, Rast der Götter, Wohnen der Sterblichen.
Segen, Glanz, Rast, Wohnen sind ereignend; sie enteignen erst Erde zu Erde, Himmel zu Himmel, Götter zu Göttern, Sterbliche zu Sterblichen.
Ihr Welten dingt das enteignend Ereignete: das Eigentum; erweltet Ding.
Erst im Welt-Geschick ereignet sich Welt-Geschichte, die jeweilig Geschichte versammelt, ohne der Historie zu bedürfen.
Oder ist gar mit dem Welt-Geschick Geschichte zu Ende? Verwehrt