Die Dinge ereignen sich weltisch und bleiben selten.
Je seltener die Dinge sind als Dinge, je reicher west Welt.
Nach der Weise, wie jeweils im Ereignis von Welt die Vierung ins Spiel kommt, wird deren Verhältnis zum Maß des Dinges.
Ding als Krug — ist verhältnismaßig von den Sterblichen her. Anders das Ding als Stern.
Das Wesende alles Wesens ereignet sich zuerst, als sich verbergender An-fang; deshalb kommt es im Ereigneten zuletzt an jenes Licht, als welches das Ereignis Welt als Welt lichtet. —
Einblick ereignet sich schon; aber wir gelangen noch nicht in sein Blitzen; wir sind noch nicht vom Blick er-langt; sind noch nicht die Er-blickten des Einblicks.
»Einblick« gehört rein in das Ereignis, nur von da zu denken.
Das Ereignis aber ist nie Ereignis von etwas anderem, als Ablauf und Geschehnis von etwas und sei dieses das Höchste und Ganze.
Jeder Genitiv »Ereignis des...« nennt das Selbe der weltisch-unterschiedlichen Einfalt — sogar und gerade wenn Ereignis heißt: Ereignis des Eigentums (Ding) — und vollends, wenn das Wort fällt: Ereignis des Unterschieds. Vgl. 78.
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Der Unterschied ist: Welt im Ereignis des Dinges aus der Stille in das Ratsal. 71 u., vgl. 79 ob.
Im Denken des Unterschieds spricht das Wort »Ereignis« als das Singularetantum und zwar nicht als eines unter anderen noch; sondern seine Singularität west in der Einzigkeit des Selben.
In der Sage des Unterschieds gibt es darum keine »Ereignisse« im Plural und deshalb weder solche der Geschichte noch der Natur.
Dort, wo vorspielend (Humanismus brief und Nachwort zu Was