DIE WAHRHEITSFRAGE


I.       Grundsätzliches über die Wahrheitsfrage.

II.      Der Vorsprang in die Wesung der Wahrheit.

III.    Die Erinnerung an das erste Aufleuchten des Wesens der Wahrheit, der ἀλήθεια (Unverborgenheit) als Grundcharakter des Seienden. (Die Geschichte des Aufleuchtens und Verloschene von Änaximander bis Aristoteles).

IV.    Die Frage nach der Wahrheit als Entfaltung der Wesung des Seyns, das sich die Lichtung des Inmitten des Seienden er-eignet.

V.      Die Frage nach der Wahrheit als die Gründung des Da-seins.

VI.    Die Wesung der Wahrheit als Wahrheit des Seyns im Abgrund.

VII.  Der Ab-grund als der Zeit-Spiel-Raum. (Raum und Zeit in der bisherigen, durch die Metaphysik und ihre Leitfrage bestimmten Auslegung).

VIII. Der Abgrund und der Streit. (Da-sein: Erde und Welt).

IX.    Die Wahrheit und ihre Bergung im Seienden als Wie- derbringung des Seienden in das Seyn.

X.     Die volle Wesung der Wahrheit und der Einbezug der Richtigkeit.


Vorblick in den Zusammenhang, in den die Erörterung von I.gehört:

In I. kann immer nur vom Da-sein geschwiegen werden, weil inihm ah dem vom Seyn Ereigneten der Grund der Wahrheit sichgründet, so daß er zum Abgrund wird.

Das Da-sein kann aber hier nicht einmal genannt werden,weil es sogleich gegenständlich gedeutet würde und die Bestimmung des Wesens der Wahrheit nur zu einer »neuen« Theorieherabgesetzt werden könnte. Stattdessen wird versucht, die

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